Taphophil - Ich liebe Friedhöfe

Durch den Roman "Totenhauch" von Amanda Stevens wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass ich taphophil bin. Keine Sorge, das ist nicht ansteckend und auch nicht strafbar. wink Es bedeutet einfach, dass man Friedhöfe schön findet und sich dort gerne aufhält, auch gerne Fotos von Gräbern macht, sich für Grabsteinsymbolik interessiert usw.

All das trifft auf mich zu. Für mich sind Friedhöfe keine schrecklichen Orte, es sind Orte der Stille und des Friedens. Ich hätte auch keine Angst, nachts auf einen Friedhof zu gehen. Jedenfalls keine Angst vor den Toten....allerdings weiß man natürlich nicht, wer sich dort dann noch so herumtreibt.

Je älter die Gräber sind, desto interessanter finde ich sie. Was könnte ein Grabstein aus dem 18. Jahrhundert alles erzählen, wenn er sprechen könnte? Welche historischen Ereignisse hat er miterlebt?

Ich finde es sehr schade, dass viele Gräber nach 25 Jahren einfach beseitigt werden. Wenn es auch verständlich ist, wenn keine Angehörigen der Verstorbenen mehr da sind, um sie zu pflegen oder der Platz einfach für neue Grabstellen benötigt wird.

Sehr schön finde ich die Friedhöfe in England mit ihren keltischen Kreuzen und verwitterten Grabsteinen. Zeugen der Geschichte.

Letztens habe ich übrigens irgendwo einen Spruch gelesen, der mal so ganz anders war als sonst auf Grabsteinen üblich:

"Schau nicht so blöd. Ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!"

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